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Beitragvon Anke » 14.05.2006 - 15:42

Soo, jetzt hat es mich auch erwischt :D

vorgestern hab ich mir einen 30er Würfel geholt (27l).heute hab ich die Rückseite schwarz angemalt, schwarzen Kies rein, eine Wurzel, einen kleinen Tontopf, zwei kleine Bambusröhren...
und Wasser!
Pflanzen werd ich mir jetzt mal in den anderen Becken suchen :)
Und dann wer ich mal schauen, was ich hier an Paros hier in der Stutgarter bzw. Karlsruher Gegend bekomme.
Bei meinem Aquahändler schwammen gestern "deissneris" rum.
Nachdem ich hier ganz viel gelesen habe, möchte ich das Becken techniklos betreiben(zumindest versuchen :wink: )

grüssle anke
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Gruß

Beitragvon Peter Finke » 14.05.2006 - 16:45

Anke, sei herzlich begrüßt bei den Paro-Freunden! Informiere Dich gut, bevor Du loslegst und richte das Aquarium ein mindestens vierzehn Tage bevor Du es mit Fischen besetzt. Fünf Dinge sind unverzichtbar: 1. Sehr weiches, saures Wasser (Karbonathärte nicht mehr als 1, Gesamthärte nicht mehr als 2). Zur Abpufferung ist lange gewässertes Moorkienholz gut, einige gewässerte alte Buchen- oder Eichenblätter auf dem dunklen Boden; 2. Nur kleines Lebendfutter, nicht überfüttern; 3. Dämmerlicht, also ein Prachtpflanzenbecken ist out (aber mit Javamoos und Javafarn und mit schwimmenden Ceratopteris und anderen Pflanzen kann man auch schöne Wirkungen erzielen), 4. Kleine Höhlen, und 5. gute Fische. Das letztere ist mit Fischen aus dem normalen Zoohandel manchmal schwer zu erfüllen; die haben oft lange in hellen hektischen Becken leiden müssen. P. "deissneri" kann alles sein. Wenn es wirklich deissneri wären, würden Dir alle Paro-Freunde die Bude einrennen. Du kannst davon ausgehen, dass es nicht deissneri sind. Für den Anfang eignen sich besonders linkei, quindecim, paludicola, filamentosus, vielleicht auch nagyi. Insbesondere linkei ist zur Zeit im Handel erhältlich. Versuch es mit den "deissneri". Besser wäre es, Du bekämst Fische von einem guten Paro-Züchter aus unserem Kreis; dann hättest Du die Gewähr für gute, vitale Fische und wüßtest auch gleich die richtige Artbezeichnung. Aber in Stuttgart ist zur Zeit nichts los paromäßig (?). Also versuch's, wenn die Tiere nicht allzu kümmerlich aussehen. Sonst lass das Becken etwas länger ohne Fische stehen; vielleicht könnten wir dann im Laufe der Zeit etwas organisieren. Nimm nicht mehr als zwei, höchstens drei Paare. Ob es wirklich "Paare" sind, kann man im Händlerbecken oft nicht sehen.
Und berichte hier! Wir wünschen Dir viel Erfolg!
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Anke, wie steht's?

Beitragvon Peter Finke » 31.05.2006 - 10:24

Anke, wie steht's? Hast Du nun Deine "deissneri" (die keine sind, sondern vielleicht bintan, aber das sind ja auch sehr schöne Fische) oder nicht? Melde Dich mal wieder!
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Beitragvon Anke » 07.06.2006 - 19:39

Hallo Peter,
nachdem die Killiversteigerung in Plochingen mir sozusagen erst mal einen Strich durch die Rechnung machte(in Form von 6 Epiplatys roloffi, die nun den Würfel belegen o=C )
habe ich ein 12l Becken das schon eingefahren und eingerichtet ist.
Und heute sah ich bei meinem Händler neben dem Becken mit den deissneri(??) nagyi schwimmen.Und die sahen meines Erachtens richtig gut aus.
Wäre denn für das 12l Becken ein Pärchen okay?Dann hol ich mir die nämlich morgen :D

grüssle anke
[size=59](zur Zeit etwas chaotisch)[/size]
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Nagy sind genau richtig!

Beitragvon Peter Finke » 08.06.2006 - 05:43

Ja, mach das. P. nagyi sind nicht die schwierigsten, sind außerordentlich schön und mit einem 12er Becken sehr zufrieden.
Versuch die Herkunft der Fische herauszubekommen (Wildfänge? Nachzuchten aus Deutschland?). Wenn Wildfänge: wo gefangen? Bei Paros ist das wichtig. Wir haben gegenwärtig zwei gut unterscheidbare nagyi-Formen in Europa, von Cherating und von Kuantan. Aber es scheint weitere zu geben. Vor Jahren war schon einmal eine dritte Form hier aufgetaucht. Damit es später keine Vermischungen gibt, lass beim Verkäufer nicht locker, bis er Dir Auskunft gibt.
Oft allerdings haben sie einfach diese Informationen nicht. ann soll er Dir aber den Exporteur oder den hiesigen Importeur nennen. Sag, dass das wegen der vielen ähnlichen Formen bei Paros extrem wichtig ist. Aber nimm in jedem Falle ein schönes Pärchen. Man kann die Geschelchter ja gut auseinanderhalten, selbst wenn das Männchen nicht voll in Prachtfärbung ist.
Und dann berichte gleich mal hier im Forum! Viel Erfolg![/i]
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Beitragvon Anke » 08.06.2006 - 13:58

Sooo,

ich hab sie!!
Ein pärchen nagyi, die Herkunft bekomme ich noch nachgereicht(hoffentlich), da das wohl noch einer Nachfrage beim Grosshändler bedarf, dessen Namen sie mir nicht sagen wollen...
Aber ob die beiden den Tag überleben weiss ich nicht :(
das Weibchen torkelt senkrecht durchs Becken und das Männchen hängt an der Wasseroberfläche :cry:
ich hab jetzt mal nen Sprudler reingehängt.
Wasserwerte sind: pH: 5,1 LW:70 kH:1 Temperatur etwa 23 Grad.
Es sind viele Erlenzäpfchen, Seemandelbaumblätter drin, und bevor ich die Beiden ins Becken gelassen habe, kam noch easylife rein.

Drückt mir die Daumen!!
anke

Achja, wegen der P.deissneri hab ich nochmal nachgefragt, so standen sie wohl eben in der Händlerliste?!
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Beitragvon Anke » 08.06.2006 - 20:59

..Nachtrag...
also heute nachmittag hätte ich den beiden keine 10% Überlebenschance gegeben, alle beide sahen aus, als ob ihr letztes Stündlein geschlagen hätte.
Ich hab dann gar nicht mehr ins Becken geschaut, weil's echt zum Heulen war...
Und heute abend..
...schwimmen die beiden putzmunter durchs Becken!!
Mal zusammen, mal jeder für sich aber gar nicht scheu.
Kleine Wasserflöhe die im Becken "rumschwirren" werden ignoriert, aber als ich frische Artemia gegeben habe, haben sie sich draufgestürzt.
Hurra!!!
Ich hab am Nachmittag noch einen Heizstab reingehängt mit 25 Grad, weil ich hier mehrfach von dieser Temperatur gelesen habe?!
An der schwarzen Rückwand habe ich mit einem Sauger ein Filmdose befestigt, und vorhin hat das Männchen diese schon erkundet.
Werde morgen früh noch etwas Torffasern reinlegen(als Federbett quasi 8) )
Auf jeden Fall bin ich den Süssen jetzt schon verfallen, das sind wirklich kleine Juwelen,
und ich befürchte fast, es werden nicht meine letzten Paros sein..
sofern sie sich bei mir gut einleben und wohlfühlen.
puh,viel Text
erleichterte Grüsse
anke
edit:Bild vom Männchen eingefügt
[img]http://img336.imageshack.us/img336/5069/p60800790aq.jpg[/img]
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Ruhig Blut!

Beitragvon emha » 08.06.2006 - 23:35

Mach nicht zuviel!. Im Ernst, oft will man zuviel ändern und tut im ersten Überschwang zu viel des Guten.. (ich habe schon mit Eichenzusatz meine letzten bzw. vorletzten Zuchtpaare in den Himmel geschickt, ich hätte die Spielerei lieber gelassen). Dass du die halblebigen Fische stabil bekommen hast, spricht dafür, dass deine Bedingungen nicht schlecht sind. Wenig ändern und langsam ausprobieren. Paros verzeihen leider kaum grobe Fehler. Insofern sind sie etwas gnadenloser als viele andere Fische. Die erforderlichen Wasserwerte kennst du ja!? Wenn nicht, kann man die Infos schnell nachreichen.

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Beitragvon BB » 09.06.2006 - 08:12

Sehe ich auch so, mach nicht zu viel und gönne den Tieren erst einmal Ruhe
wenn sie sich richtig eingelebt haben wird das alles schon klappen.
Du schreibst das deine nagiy in schlechten Zustand waren als du sie umgesetzt hast, ich habe die Erfahrung gemacht das Paros aus dem Handel
häufiger durch falsche Hälterungsbedingungen bei den Händlern vorgeschädigt sind und sich nicht mehr nachziehen ließen.
Das sich deine nagiy auf die Artemien gestürzt haben hängt sicher damit zusammen das Wasserflöhe eine relatief harte Aussenhülle haben und die Artemien noch kleiner und vor allen weicher sind. Außerdem wer weiß was sie vorher zu fressen bekommen haben.
BB
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Beitragvon Anke » 09.06.2006 - 10:47

Hallo,

vielen Dank für eure Antworten.
Die Wasserwerte hab ich mir hier zusammengesucht :wink: , nur mit der Temperatur bin ich noch etwas unsicher.
Also wenn mir jemand die idealen Parameter hier nochmal aufzählen könnte,
nur zur Sicherheit.
Ich denke auch, dass in den meisten Geschäften nicht viel am Wasser geschraubt wird, das heisst, die Paros schwimmen dort eben in relativ hohen Leit-und pHwerten.
Das mit der harten Aussenhülle der Wasserflöhe leuchtet ein(wusste ich nicht), ich werde jetzt eben einfach mal durchprobieren.
Wie sieht es mit Springschwänzen aus, holen die Paros sich das Futter von der Wasseroberfläche?
Ansonsten werde ich Euren Rat befolgen, und die Finger vom Becken lasse :D
Wie man schon den kleinen Kindern erklärt:Gucken tut man mit den Augen :wink:
gruss anke
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Beitragvon Peter Finke » 10.06.2006 - 05:33

mabi hat geschrieben: ... Also wenn mir jemand die idealen Parameter hier nochmal aufzählen könnte, nur zur Sicherheit. ...
Ich denke auch, dass in den meisten Geschäften nicht viel am Wasser geschraubt wird, das heisst, die Paros schwimmen dort eben in relativ hohen Leit-und pHwerten ....
Wie sieht es mit Springschwänzen aus, holen die Paros sich das Futter von der Wasseroberfläche?
Ansonsten werde ich Euren Rat befolgen, und die Finger vom Becken lassen ...


Anke, bei mir tun es P. nagyi gut bei Mischwasser (95% aquadest. aus Mischbettfilter mit Mikrosiemens 0 oder 1, verschnitten mit 5% Bielefelder Leitungswasser mit Mikrosiemens 90), ergibt Wasser mit Werten um KH 0 bis Spur, GH 0,5 bis 1,5, Mikrosiemens 15 bis 45, pH 5.5 bis 6.5 (Zusatz Steins Eichenextrakt (Spritzer)), Stickstoffverbindungen alle Null, höchstens Spur, Seemandelbaumblatt, wenige (2 - 3) Erlenzäpfchen und Moorkienholz (also Huminstoffe). Temperaturen zwischen 23 und 26 Grad, nicht höher. Paros mögen keine sehr hohen Temperaturen.
Aber ich kenne auch erfolgreiche Zuchten (vor allem dieser Art!) aus Wässern, die von diesen Werten abwichen. Wenn Du auf niedrigstmögliche Karbonathärte und einen pH-Wert unter 7 und auf möglichste Keimarmut achtest, müßtest Du für nagyi geeignete Wasserwerte haben. Wichtig könnten auch noch die Huminstoffe sein.
P. nagyi scheint nicht der Empfindlichste und Anspruchsvollste aller Prachtguramis zu sein.
Allerdings: Von der Wasseroberfläche fressen sie normalerweise nichts. Einige Jungfische in ein kleinen Becken tun es jetzt bei mir, aber nur, wenn sich dort Artemia oder Moina unter dem Licht sammeln. Ich glaube also nicht, dass Du bei denen Deine Springschwänze los wirst ...
Und dann zu den Zoogeschäften: Bis auf ganz wenige Liebhabergeschäfte (besonders noch in den neuen Bundesländern, im Westen sind die von den großen Tierketten fast ganz aufgesogen worden) fließt nur das jeweilige Leitungswasser in die Hälterungsbecken. Ganz egal, was das für Werte hat. Das Motto lautet: Die Fische sind hier ohnehin nur für kurze Zeit, das wird denen schon ncht schaden. Und vielen schadet es auch tatsächlich nicht, besonders wenn das Wasser häufig gewechselt wird. Viel schlimmer ist, dass solch kleine Spezialisten wie Prachtguramis fast die ganze Zeit, die sie in solchen zu hellen und zu hektischen Milieus zubringen müssen, mehr oder weniger nichts zu fressen bekommen (ganz abgesehen von der Frage: Wie war es vorher beim Großhändler. Oft nicht besser). Denn es wird Standardfutter, was es gerade in Mengen gibt, in die Becken gekippt. (Meine "blue line" habe ich aus einem Zoogeschäft der Kette mit dem unsäglichen Namen "Fressnapf", wo sie plötzlich in einem Becken mit Endlers Guppies und Welsen zusammen dahinvegetierten und ohne Höhle und Versteck und geeignetes Futter schon halbverhungert aussahen. Die haben sich bei mir wieder erholt und sind erfolgreiche Eltern und Großeltern geworden).
Also: Wenn Du jetzt schöne, gesunde oder wieder schön und gesund werdende P. nagyi besitzt, dann hast Du Glück gehabt. Das nächste Mal nimmst Du Dir Deine Paros auf einer IGL-Börse von einem Mitglied der Paro-Gruppe mit.
Jetzt gilt, wie Martin und Bernd sagten: Ruhe bewahren, Dämmerlicht, kleines Lebendfutter, Höhle und ... abwarten. Was Du schreibst, klingt eigentlich nach einer ganz guten Entwicklung.
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Beitragvon Anke » 11.06.2006 - 14:48

Hallo,

seit gestern sehe ich leider nur noch das Weibchen(wobei ich mir nicht mal sicher bin, ob das überhaupt ein Weibchen ist ?!Ich hab überall nur Bilder von Männchen gefunden :???: )
Sie frisst auch kräftig, erkundet neugierig das Becken, die Höhlen...
Nur das Männchen scheint sich in Luft aufgelöst zu haben.
Da ich nicht überall hinsehe, befürchte ich, das er nicht mehr lebt :(

gruss anke
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Nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen

Beitragvon Peter Finke » 12.06.2006 - 05:32

Anke, dass Du das Männchen nicht mehr siehst, ist nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen; es könnte ein sehr gutes Zeichen sein. In Luft kann es sich nicht auflösen, aber wenn es erst einmal eine Höhle (das kann auch ein Pflanzenknubbel oder ein Blätterdach sein), die ihm zusagt gefunden hat, insbesondere, wenn es erst einmal ein Gelege zu betreuen hat, dann sieht man es für längere Zeit kaum noch herumschwimmen.
Die Weibchen der nagyi zeigen in den unpaaren Flossen nicht jene türkisen Badstreifen, die man bei den Männchen sieht, dafür zeigt die Rückenflosse oft einen etwas braunroten Ton. Insbesondere die Schwanzflosse zeigt keinerlei Zeichnung. Der Geschlechtsdimorphismus ist bei dieser Art in der Färbung sehr ausgeprägt.
Solltest Du das Männchen wiederfinden aber kein Weibchen haben: sofort zum Händler und noch ein Tier ohne jede Schwanzflossenzeichnung und ohne auffällige türkise Bänder nachkaufen!
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Beitragvon Anke » 12.06.2006 - 15:13

Hallo Peter,

nachdem ich nochmal intensiv(aber vorsichtig) gesucht habe, fand ich das tote Männchen :cry:
Bin vorhin gleich nochmal zu dem Händler,
zum Glück hatten sie noch eines da.
Danke für Deine Beschreibung, ich hatte wohl doch ein Weibchen, und habe jetzt ein eindeutiges Männchen.
Den Fundort hat mir der Verkäufer mittlerweile auch rausgesucht:
Die Parosphronemus nagyi stammen von Malaysia Provinz Trengganu ( Nähe der Thailändischen Grenze )

Ich hab das neue Männchen in eine Schale mit dem Wasser vom Händler(diesmal hab ich das vor dem Mischen gemessen: pH:8,5 Lw:385 :o )
nun werd ich eben noch langsamer umgewöhnen als sonst, und hoffen, das es diesmal ein robustes Tier ist, das diese Umstellung gut verkraftet(wie offensichtlich das Weibchen)

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Man macht so seine Erfahrungen

Beitragvon Peter Finke » 13.06.2006 - 08:22

mabi hat geschrieben:... Ich hab das neue Männchen in eine Schale mit dem Wasser vom Händler(diesmal hab ich das vor dem Mischen gemessen: pH:8,5 Lw:385 :o )... nun werd ich eben noch langsamer umgewöhnen als sonst ...


Hieraus kann man einiges lernen: 1. Bei den meisten Händlern spielen Wasserwerte kaum eine Rolle; man nimmt das zur Verfügung stehende Leitungswasser für alle Fische, die meist ohnehin nur kurzzeitig dort verweilen, bevor sie verkuaft werden. 2. Viele Fische, auch manche Prachtguramis, nehmen solche Wasserwerte nicht (sofort) übel, wenn sie sich daran gewöhnen konnten. Dies ist womöglich schon beim Großhändler passiert. 3. Der Aquarianer, der dann brav die Optimalwerte herzustellen versucht, hat das Nachsehen, wenn er den Fisch nicht wieder, unter Umständen langwierig, auf diese neu einstellt.

Ich weiß nicht, welche Extremwerte erwachsene Paros noch hinnehmen und wie sich dies auf Dauer bei ihnen auswirkt. Günter Kopic berichtet aus langjähriger Erfahrung, dass sie dann meist ihr Maximalalter nicht erreichen, sondern sehr viel schneller altern. Aber man muss auch folgendes sagen: Wirklich sehr empfindlich und auf möglichste Optimal-Wasserwerte angewiesen sind in erster Linie die Eier der Paros und in zweiter Linie kleine Jungfische. Dabei kann wahrscheinlich ein zu hoher Gesamtsalzgehalt mehr Unheilt anrichten als ein etwas zu hoher pH-Wert. Letzterer dient, wenn er sauer oder sehr sauer ist, wahrscheinlich in erster Linie der Senkung der Keimbelastung des Wassers (und natürlich der Verhinderung giftiger Stickstoffabbauprodukte). Deshalb machen manche Parozüchter auch mit höheren pH-Werten manchmal gute Erfahrungen, wenn es ihnen auf andere Weise gelingt, die Keimbelastung des Wassers gering zu halten. Aber wie das genau gehen soll, ist doch ziemlich rätselhaft.

Das Beste, Anke, was Du tun kannst, ist tatsächlich den P. nagyi möglichst ideale Wasserwerte zu bieten, aber nach dieser Erfahrung mit Fischen aus einem völlig anderen Milieu (nächstes Mal nimmst Du Fische von einem Mitglied der Paro-Gruppe, z.B. auf einer IGL-Börse!) die Umgewöhnung sehr langsam und sorgfältig vorzunehmen. Unter Umständen ist es besser, die Tiere zunächst in dem Leitungswasser weiter zu halten, in dem sie bisher aushalten mussten und dann über eine Woche täglich einen Teil des Wassers ducrh besser angepasstes Wasser zu ersetzen. Manchmal (oder oft) geht das auch viel schneller; dein Weibchen beweist es. Es kann ja auch gut sein, dass Dein erstes Männchen besonders schwach war. Das ist bei Paros aus dem Handel (fast) die Regel.

Hoffen wir das Beste!
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