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IGL-Forum • Thema anzeigen - Aufzucht junger Prachtguramis

Aufzucht junger Prachtguramis


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Aufzucht junger Prachtguramis

Beitragvon Peter Finke » 14.11.2007 - 06:19

Ich möchte ein neues Thema eröffnen:
Wie macht Ihr es, wenn viele Jungfische vorhanden sind, die aufgezogen werden sollen? Ich denke hierbei vor allem an die späteren Jungfischstadien, wenn sie größer werden, Farbe bekommen, die Geschlechter erkennbar werden, sie zu "subadulten" Fischen heranwachsen sollen?
Bei Jungfischen, die im Becken entstehen, in dem gelaicht wurde, geht es lange gut, falls genügend Nahrung und Verstecke vorhanden sind. Wenn die Elternbecken aber sehr klein sind (wie bei mir), werden sie irgendwann zu klein, um die Jungfisch-Schar weiter mitaufwachsen zu lassen. Halbwüchsige Fische entwickeln sich schlechter, und manchmal bleiben sie sichtlich im Wachstum zurück, wenn sie zu wenig Platz haben und in gedrängten Verhältnissen aufwachsen müssen. Hier gibt es bei Paros die berühmte Wachstumspause nach zwei bis drei Monaten, auf die schon Foersch hingewiesen hat, aber ich bin gar nicht sicher, ob dies nicht eine Täuschung infolge zu geringen Bewegungsraumes ist/war.
Man kann also die Elterntiere herausfangen, das bringt schon etwas, aber oft nicht genug Entlastung. In der Regel benötigt man ein Extrabecken, nicht zu klein, wo die Tiere mit genug Platz in Ruhe aufwachsen können. In dieser Phase kann man nur in Ausnahmefällen Jungparos miteinander vergesellschaften, wenn man sie nämlich gut unterscheiden kann (wie etwa bintan-Typen und paludicola, oder anjunganensis und quindecim; auch linkei-Junge erkennt man bald recht gut), aber meist benötigt man jeweils Extrabecken.
Habt Ihr Gesellschaftsbecken, in denen subadulte Paros zum Aufwachsen gehalten werden, vielleicht auch erwachsene Tiere, die gerade nicht zur Zucht verwendet werden, oder wie macht Ihr das?
Ich frage deshalb, weil ich von Besuchen bei verschiedenen erfolgreichen Parozüchtern weiß, dass sie es alle unterschiedlch machen. Es führt auch hier nicht nur ein Weg nach Rom. Aber das beschriebene Problem haben alle und alle müssen es lösen.
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Beitragvon Karsten » 17.11.2007 - 00:23

Hallo Peter,

ich finde dieses Thema auch interessant und würde auch gern mehr von anderen Paro-Züchtern erfahren.

Von einigen weiß ich das sie größere Becken nutzen um auch Jungfische in einem vernünftigen Verhältnis Wasser zu Einzeltier halten bzw.aufziehen.

Da scheint es relativ einfach die vorhandenen Jungfische auch groß zu bekommen.

Wie sieht es denn aus wenn in kleinen Becken Paro-Nachwuchs entsteht und die Jungfische auch erkannt werden?

Wie geht es dann weiter?
Aufzucht mit anderen Jungfischen (meinetwegen kleinen Betta) oder separat?

Für die weitere Verbreitung "unserer" Paros wäre es doch auch wichtig den Weg (oder die Wege) zu kennen diesen Nachwuchs zu erhalten.

Ich würde mich freuen wenn erfolgreiche Züchter sich hier melden und berichten.

Gruß

Karsten
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Beitragvon Thomas P. » 18.11.2007 - 14:49

Karsten hat geschrieben:Aufzucht mit anderen Jungfischen (meinetwegen kleinen Betta) oder separat?


Servus Karsten,

ich kann Dir aus eigener Erfahrung nur davon abraten Parosphromenus mit Jungfischen von Betta gemeinsam aufzuziehen. Meine P.quindecim waren nicht einmal der Gesellschaft von B.persephone gewachsen.

Ich habe meine P.quindecim-Jungtiere bis zu einer Größe von ca. 1 cm ungestört bei den Elterntieren gelassen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich begonnen Jungtiere zu entfernen. Schlussendlich sind vier Jungtiere bei den Eltern bis zur Geschlechtsreife verblieben - dann habe ich auch diese abgegeben.
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Häufig zu kleiner Lebensraum, Vergesellschaftung

Beitragvon emha » 18.11.2007 - 17:33

Während ein kleines Aquarium für ein Paar oder sogar einige erwachsene Individuen ausreicht, so zeigten sich bei mir häufig größere Bruten in zu kleinen karg-sterilen Aufzuchtbecken die bekannten Wachstumsstaus. (Natürlich ist das zusätzlich sicher auch abhängig von Wasserwechsel und abwechslungsreicher Nahrung (Futterwechsel).) Sie wachsen erst dann sehr schnell (schießen) zu geschlechtsreifen Tieren aus, wenn sie in kleine Gruppen getrennt werden. Der Wachstumsschub ist auffällig. Dem entnehme ich, dass , eben bei zu engen Lebensraum, sich die Jungfische gegeneinander beeinträchtigen (ggf. durch ihr Geplänkel, chemisch-physikalisch durch Abbauprodukte oder Hemmstoffe die im Biotop eigentlich zur Zerstreuung der Brut führen würden) und im Wachstum hemmen. Eine kleine Anzahl dagegen (bei mir aber immer nur wenige Jungfische) wachsen gesund bei den Eltern bis zur Gschlechtreife mit auf.

Will man mehr Jungfische großziehen, geht das mit den Miniaquarien nicht mehr so gut. Wir stößen hier m. E. nun an Grenzen. Man sollte ab einer Größe von 1,5cm größere Aquarien (ab 25l) mit einer "Mindeststrukturierung" in Form einer Wurzel bieten. Im Gegensatz zu Thomas habe ich gute Erfahrungen mit der Parallelaufzucht kleiner Betta gemacht. Es lenkt beide voneinander ab und reduziert auftretende Agressionen. Unterdrückt haben meine kleinen roten Betta (persephone, coccina, tussyae, brownorum, uberis) die Paros nicht. Wenn, dann suchen sie Streit unternander. Sind die Betta halbstark und werden territorial, muss natürlich das Becken groß sein oder umsortiert werden. Ebenso halte ich eine Strömung/ Wasserbewegung bei der Aufzucht für sinnvoll. Meine persönlich subjektive Beobachtung ist, dass möglichst häufiger Wasserwechsel bei der Aufzucht wachstumsfördernd und vor allem verlustmindernd wirkt. Adulte müssen im Gegensatz dazu manchmal 6Wochen ohne Wasserwechsel auskommen (und erst irgendwann später schadet es!). Ich habe allerdings im Gegensatz zu Peter und anderen wohl kein Glück mit schnellwachsenden, stickstoffzehrenden Schwimmpflanzen (Sumatrafarn). Vielleicht ist das der Trick. Und natürlich kommt es darauf an, wieviel Jungfische man aufziehen möchte und ob man überhaupt über den eigenen Bedarf hinaus aufzieht.

Momentan habe ich wieder (da Raum dafür) die Möglichkeit Jungfische in größeren, bepflanzten, Holzdekorierten "Schauaquarien" in passender Gesellschaft nebenbei aufzuziehen. Das habe ich schon früher mehrfach praktiziert und setze hierzu mindestens 1,5cm große Paros zu Albis, Rasboren, Schokos und roten Betta. Im Ergebnis wachsen die Jungfische trotz mehr sporadischer Fütterung, nicht ganz so weichem und saurem Wasser, besser und viel gleichmäßiger. Man sollte ausschließlich Lebendfutter füttern und das alle 2 Tage in einer größeren Portion, damit die kleinen und versteckten Fische auch genug bekommen. Der Schwachpunkt liegt neben dem Platzbedarf in der schlechteren Kontrolle der Jungfische und der Gefahr von Krankheiten. Meine zukünftigen Zuchttiere sortiere ich zuvor aus, es ist sozusagen der doppelte Boden. Natürlich handelt es sich um stabile Aquarien (120l) mit vorsichtigem, passendem und schwachem Besatz. Und es wird nicht daran rumgefummelt, Besatz geändert und ergänzt. Das würde dazu führen, dass die Paros unterdrückt werden, sich eine Krankheit einfangen und irgendwann weg sind.

Ein solches Gesellschaftsbecken mit Ergänzungsfischen (wenigen Paaren Betta) und ein paar kleine Rasboren ist für die dann später ausgewachsenen Paros super und sie werden nach der Geschlechtsreife zu den Hauptfischen und können dann auch im Unterholz brüten. Für eine kontrollierte Zucht ist die Paarhaltung natürlich besser.

Die Nummer mit den vielen kleinen Aquarien ist für den Parospezialist und Züchter die beste und einfachste. Sie führt direkt zum Ziel. Bei der anderen sieht man mehr von den Paros und ich empfehle sie nur ausdrücklich denen, die "überschüssige" Jungfische haben. Wer das Fingerspitzengefühl (äußerst wenig und paassende Begleitfische, hygienisch stabile Verhältnisse) hierzu entwickelt, wird erleben wie wenig Scheu Paros unter diesen Umständen zeigen. Man hat dann viel Freude an Paros.



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Re: Häufig zu kleiner Lebensraum, Vergesellschaftung

Beitragvon Peter Finke » 19.11.2007 - 06:35

emha hat geschrieben:(...) Die Nummer mit den vielen kleinen Aquarien ist für den Parospezialist und Züchter die beste und einfachste. Sie führt direkt zum Ziel. Bei der anderen sieht man mehr von den Paros und ich empfehle sie nur ausdrücklich denen, die "überschüssige" Jungfische haben. Wer das Fingerspitzengefühl (äußerst wenig und passende Begleitfische, hygienisch stabile Verhältnisse) hierzu entwickelt, wird erleben wie wenig Scheu Paros unter diesen Umständen zeigen. Man hat dann viel Freude an Paros.


Ich kann Martins Empfehlung nur voll unterstreichen. Mein schönstes Parobecken war kein kleines 12-Liter-Becken, sondern eins von meinen drei "großen" 80-Liter-Becken, an dessen Seiten- und Rückscheiben flächendeckend in einem Gitter Javamoos wuchs, das sehr stark mit frischen Moorkienhölzern und Höhlen dekoriert und von weiterem Javamoos, einigen Cryptocorynen und Ceratopteris an der Oberfläche bewachsen war. Dort waren drei Paare anjunganensis und drei Paare ornaticauda zwischen vierzig Boraras brigittae und fünf Sphaerichthys ist geradezu optimaler Kondition zu sehen. Alle Fische haben gelaicht, auch die ornaticauda, allerdings meist im Verborgenen, und kein Jungfisch ist hochgekommen, weder von den Zwergbärblingen, nach von den Paros. Das ist leider eben auch der (einzige) Nachteil.

Martin hat also völlig recht, wenn er sagt: "Ich empfehle sie (= mit Verstand zusammengestellte Gesellschaften in mittelgroßen Aquarien, PF)nur ausdrücklich denen, die "überschüssige" Jungfische haben. Ich finde diese Einschränkung sehr wichtig, denn die meisten kommen über die Haltung zu den Paros, nicht über die Zucht. Paros allein für die schöne Haltung anzuschaffen halte aber auch ich für nicht empfehlenswert. Dafür sind sie zu selten, ein Verlust ist oft lange Zeit kaum ersetzbar und ihr Verhaltensrepertoire wird erst durch Balz und Brutpflege voll sichtbar. Ich sage also allen parobegeisterten Anfängern: Leute, macht mit, Ihr bekommt auch Fische, aber versucht in jedem Falle zunächst einmal die Tiere so zu halten, dass Ihr Chance auf Nachwuchs habt. Sie sind zu kostbar, um sie durch bloße Haltung zu verheizen.

Meine Empfehlung lautet daher, ähnlich wie Martins: Jeder, der sich den Paros zuwenden möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Über die Mitglieder der Paro-Gruppe kommt er sicherlich, über kurz oder lang, auch an schöne Fische. Aber sein erstes Bemühen sollte sein, sie so zu halten, dass sie sich vermehren können, und das heißt, man sollte dann auch versuchen, wenigstens einige Jungfische aus den Gelegen heranzuziehen. Dazu eignen sich - anfangs - nur kleine Becken. Anfängliche Aufzucht im kleinen Elternbecken ist am einfachsten. Wenn die Jungfische aber groß genug sind (es genügen knapp anderthalb Zentimeter) sollte man sie in einem größeren Aquarium bei etwas mineralreicherem Wasser in angepasster, nicht zu dominierender Gesellschaft weiter heranziehen und halten. Dort kann man sich dann spätere Zuchtpaare heraussuchen.

Also nochmal: Priorität hat für jeden Parofreund, gerade auch für Paro-Beginner, das kleine Becken; anders hat er keine ernsthafte Chance auf Nachwuchs. Mehrere Paroarten bedingen mehrere kleine Becken. Aber irgendwann kommt der Lohn der Mühe zur Auszahlung in Gestalt von Jungfischen, und die kann, ja sollte man zum besseren Heranwachsen in ein größeres Aquarium umsetzen, wo sie auch in friedlicher Gesellschaft leben können. Und zu einem wirklich schönen, vielseitigen Aquarium beitragen.
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