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IGL-Forum • Thema anzeigen - Wo tauchen Paros im Zoohandel auf?

Wo tauchen Paros im Zoohandel auf?


Moderator: Team

Beitragvon Peter Finke » 18.12.2010 - 12:19

Achtung! Soeben teilt mir Christian Hinz mit, dass es sich bei den von Mathias gemeldeten Meyer-Paros tatsächlich um sumatranus und zwar - wie von mir vermutet - die schlanke Form handelt! Dies ist außerordentlich interessant, weil wir, seit Karen Koomans ihre Paros abgegeben hat (2007), nur noch hochrückige sumatranus gesehen haben.
Die Berliner Parofreunde sollten diese Form unbedingt erwerben und nachziehen. Sie sieht vielleicht etwas "verhungert" aus, ist aber tatsächlich eine besondere sumatranus-Form, die übrigens Kopf-nach-oben (!) balzt, also wie parvulus und ornaticauda, die auch besonders schlank sind.
Es ist sehr seltsam, dass es zwei morphologisch so unterschiedliche Formen einer Art gibt. Übrigens habe ich nirgends eine eindeutige Bestätigung dafür gesehen, dass die hochrückige Form auch Kopf-nach-oben balzt. WEnn dies nicht der Fall wäre, würde sich die These, dass es immer noch ein und dieselbe Art ist, kaum weiter aufrecht erhalten lassen. Deshalb ist ja sumatranus eine sehr interessante Art, die wahrscheinlich noch manches Rätsel aufgibt. Ich habe mal geschrieben, dass ich mir vorstellen kann, dass sie dem "Ur-Paro" näher kommt als alle anderen Arten, die wir kennen.
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Beitragvon Merlins » 22.12.2010 - 00:02

Hallo!

Habe heute bei Waterlelie in Enschede/NL Paros gesehen. Da ich mich mit Paros Null auskenne und ich mir leider den 2-ten Namen nicht gemerkt habe, kann ich nicht garantieren, bin mir aber ziemlich sicher, dass es ornaticauda sind. Die Fischis waren ca 3-4 cm groß (heisst das dass sie ausgewachsen sind?) und sahen recht fit aus.
Kann mir bitte jemand hier sagen ob ich diese Paros ev. auch bei PH 7, KH 8, in einem sehr ruhigen 240 l Gesellschaftsbecken halten könnte? Bleiben sie wirklich nur so klein?

MfG
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Beitragvon R.Brode » 22.12.2010 - 07:41

Hallo Dana,

die werden sich in dem Aquarium sicher nicht halten! Erstens werden sie kaum an Futter kommen, zweitens werden sie - gerade wenn es ornaticauda sind - niedrigere Wasserwerte brauchen.
Eine Gesamthärte unter 5° und ein pH Wert von höchstens 6 und du kannst viel Freude an ihnen haben!
Hast du nicht noch Platz für ein keines 40er oder 50er irgendwo?

Hm, allerdings brauchen sie Lebendfutter - also wären Artemia - Nauplien das Mindeste, worum du dich kümmern müsstest...

Wenn du den Platz hast - nur Mut! :bier:
viele Grüße , Richard Fischer, geb. Brode

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Beitragvon Peter Finke » 22.12.2010 - 08:01

Richards Antwort auf Dana ist völlig korrekt.
Aber es wäre von großem Interesse, wenn es tatsächlich ornaticauda wären. Wir haben kürzlich einen Privatimport dieser art gehabt, bei dem sämtliche Tiere binnen weniger Tage tot waren. Gesunde, stabil stehende ornaticauda im Handel sind sehr selten.
Kann sich mal jemand, der in der Naehe von Enschede wohnt, darum kümmern, welche Art hier tatsächlich schwimmt?
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Beitragvon Merlins » 22.12.2010 - 10:23

Hallo Richard,

und danke dir für die Antwort.
Leider kann ich kein zusätzliches Aq aufstellen, da meine sparsamere Hälfte der Ansicht ist, dass 3 Aquas plus ein kleines Reservebecken genug für ein Wohnzimmer sind. :cry: Außerdem will ich nicht unbedingt auch noch ein Becken haben, wo ich dauernd pantschen muss, um so niedrige KH zu erzielen.
Sonst hätten die Paros passen können, da die anderen Beckenbewohner Welse und B. imbellis sind, also auch nicht gerade die Schnellsten beim Fressen und ich hauptsächlich LeFu und FroFu füttere. Schade.


In dem Laden haben sie übrigens auch knurrende Guramis.
Wir fahren voraussichtlich Montag wieder zum Laden und ich könnte dann Bilder von den Paros machen.

MfG
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Beitragvon Merlins » 27.12.2010 - 18:22

Hallo,

und sorry, muss entwarnen. :oops:

War heute im Laden und habe auch Fotos gemacht. Es sind sicherlich keine Prachtguramis, sondern prächtig gefärbte und komplett falsch ausgeschilderte Pseudomulgil furcatus.

http://s7.directupload.net/file/d/2386/3w28unvo_jpg.htm

http://s7.directupload.net/file/d/2386/zu55gqfo_jpg.htm

Was sie wirklich haben, sind Trichopsis pumila, die sind aber keine Seltenheit, denke ich.

MfG
Dana
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Beitragvon Peter Finke » 28.12.2010 - 06:54

Nun, der Zoohandel ist auch nicht mehr das, was er einmal war: ein Betrieb von F a c h l e u t e n. Aber es gibt offenbar noch Steigerungmoeglichkeiten. Bisher war es nur möglich, jeden zweiten Prachtgurami als "deissneri" zu bezeichnen, obwohl es dieser nie war. Jetzt werden schon Fische, die überhaupt keine Labyrinthfische sind, als Parosphromenus ornaticauda ausgeschildert.
Aber wahrscheinlich klebte das falsche Etikett schon auf der Sendung des Grosshaendlers. Fische, Hemden oder Autoteile - Hauptsache man macht ein Geschaeft. Der kenntnisreiche, seriöse Haendler, ob Gross- oder Klein-, wird mit Riesenschritten zur Ausnahme.
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Beitragvon K. de Leuw » 28.12.2010 - 08:14

Hallo zusammen,

Peter Finke hat geschrieben:Fische, Hemden oder Autoteile - Hauptsache man macht ein Geschaeft. Der kenntnisreiche, seriöse Haendler, ob Gross- oder Klein-, wird mit Riesenschritten zur Ausnahme.


und zwar umso schneller, je billiger wir unser Hobby zu betreiben trachten. Mein Händler hier am Ort leistet sich ausgebildetes Personal und ich zahle gerne ein paar Cent mehr pro Artikel, damit das so bleiben kann.

Gruß, Klaus
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Schreibts euch hinter die Ohren!

Beitragvon emha » 28.12.2010 - 15:24

Genau das was Klaus da schreibt ist der springende Punkt. Alles mögliche wird im Massen unter günstigsten Vertriebsbedingungen verramscht. Auch hochwertige, seltene und schützendswerte "Artikel" kommen damit in den Sog der Billigware. Das betrifft auch unsere Fische.

Da ist ein Anbieter, und da sind Konsumenten. Wer ist schuld?
Der Handel alleine jedenfalls nicht!

Aber wir können nichts dagegen tun. Außerdem sind wir ja die Scheinheiligen, die gut jammern können wie böse die Welt ist, da wir ja mit was Abstraktem unser Geld verdienen. Und uns ja immer das Schöne raussuchen. Ich (z. B., damit die Selbstkritik unüberhörbar ist) habe meine Aquarien günstigst bei Hornbeach o. glw. gekauft. Für einen Spottpreis, aus Tschechien oder vielleicht schon aus China. Das ist Interessensabwägung auf idellem Niveau, dem Angebot widerstehen zu können. Menschliche Reflexe bestimmen aber den Markt.

Wir sollten unsere Fische züchten und uns damit wenigstens vom Handel weitgehend unabhängig machen. So leid mir es für die Leute dort tut. Auf jedenfalls nicht mehr auf den Handel schimpfen.

In der Hoffnung, die Feindbilder etwas durchgerüttelt zu haben,.


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Re: Schreibts euch hinter die Ohren!

Beitragvon Peter Finke » 28.12.2010 - 16:15

emha hat geschrieben:Auf jedenfalls nicht mehr auf den Handel schimpfen.

Niemand schimpft undifferenziert auf den Handel. Aber ich werde nicht aufhören, die Tendenz zum Zajacismus im Zoohandel zu kritisieren. Mit den Kölles fing es an, aber da hielt es sich noch ziemlich im Rahmen, auch durch Kompetenz. Seit aber einer nicht mehr eine Annonce aufgeben kann, ohne darauf hinzuweisen, dass er noch viel größer ist, nämlich "das größte Zoofachgeschäft der Welt", ein "Einkaufsparadies mit Haustier-Erlebnis-Faktor", "auf über 8.000 Quadratmeter", "1000 Aquarien", "riesige Auswahl an Raritäten" usw. ist das uneinholbare Ziel vorgegeben: größer, schneller, mehr, billiger. Zum Beispiel "20 Neonfische für 10 Euro". Dagegen hilt nur, für eine gewisse Zeit, Spezialisierung und wirkliche Kompetenz, auch, wie Klaus schreibt, höhere Preise für wirklich Wertvolles, zum Beispiel Lebewesen. Aber auf Dauer kann sich wahrscheinlich niemand gegen die Ketten der Billiganbieter behaupten. Denen hilft dann auch keine "erstkassige Beratung" mehr, das von ihnen ramponierte Image der Branche zu reparieren.

Das meine ich und das kritisiere ich auch weiter. Das kleine falsche Fischetikett, was ich hier aufgespießt habe, ist nicht nur das kleine Versehen, was die Aufregung nicht lohnt. Es ist Ausdruck des ökonomischen Drucks in einer Branche, die wir oft noch verklären. Die Paroleute, vielleicht auch die Freunde einiger anderer Labyrinther, können sich dem Ganzen als Teil-Selbstversorger ein Stück weit entziehen, das ist unser Vorteil. Aber eben natürlich nur teilweise. Auch wir sind ein Teil der Veränderungen, die um uns herum vor sich gehen.
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Beitragvon Charlyroßmann » 29.12.2010 - 11:53

Hallo!
Ich lese diesen Thread und auch vergleichbare Threads in anderen Bereichen(Betta, Channa) mit Bauchschmerzen.
Wenn wir ehrlich sind, bauen wir mit so einer Nummer unseren Gegnern, den dogmatischen Tierschützern, ein riesiges Munitionsdepot.
Hier geht es um Bezugsquellen von empfindlichen Fischen, die offenbar in riesigen Stückzahlen importiert, vom Handel nur unzureichend gepflegt werden und dann im Endeffekt bei 10°GH im 250 l Gesellschaftsbecken landen. Die paar Leute, die diese Fische kaufen, anständig pflegen und sogar nachziehen, scheinen eine verschwindende - und das meine ich wörtlich - Minderheit zu sein. Ähnlich sieht das ja auch Peter Finke in seiner Bestandsauswertung.
Wir müssen uns nicht wundern, wenn von Seiten der Tierschützer hier von einem Massaker an wildgefangenen Fische die Rede ist. Jeder, der einigermaßen rechnen kann, muß zum Schluß kommen, daß von den wild gefangenen Paros nur jeder hundertste eine Überlebenschance hat. Für diese Rechnung reichen die Zahlen hier im Thread.
Und wir heizen diese Sache noch damit an, daß wir Nachfrage erzeugen.
Ein Großhändler, der was auf sich hält, muß Paros, muß "neue" Betta (wie neu die wirklich sind, zeigt sich später) und möglichst abgefahrene Channa anbieten.
Das soll hier keine Zoohändlerschelte werden, auch mir geht der galoppierende Zajacismus auf den S.., aber die Zoohändler haben sich ihre Arbeitsbedingungen nicht ausgesucht, wenn wir ehrlich sind, werden die von den Aquarianern gemacht.
Ich sehe so wie Peter mit Besorgnis, daß vor allem die Bettaszene und die Paroszene wie wild auf das Neuheitenkarussell aufzuspringen beginnen.
Arten, die früher Klassiker waren ( Parosphromenus quindecim,
P. paludicola, Betta pugnax, B. fusca, B. bellica) sind nur noch Randerscheinungen.
Wie früher in der Malawi- und Tanganjikaszene hat man den Eindruck, ein Fisch ist "out", wenn erst mal die F2 schwimmt und der Fisch einen wissenschaftlichen Namen hat. Dauer- und Intensivzüchter scheinen eine aussterbende Species zu werden.
Ich weiß jetzt auch nicht, wie man die "Kuh vom Eis" holt, aber wir müssen uns darüber im Klaren sein, daß auch unsere Gegner lesen und rechnen können, mal ganz davon abgesehen, daß mir selbst auch nicht wohl ist bei diesem "rat race" um den neuesten Paro und den neuesten Betta.
Wisst ihr, wie das mit Malpulutta kretseri war? Da ist die Bestandserhaltung immer mehr schlecht als recht gelaufen, es mußten immer wieder Fische importiert werden, bis Sri Lanka die Art unter Schutz gestellt hat.
Seitdem haben wir stabile Zuchtstämme und können sogar Fische an die asiatischen Händler abgeben.
Auch wenn Malpulutta kein so ganz schwieriger Fisch ist, zeigt dieses Beispiel, daß es geht, wenn auch offensichtlich nur dadurch, daß man uns zwingt.
Die Zucht- und Bestandserhaltungsprobleme bei den meisten Paros und fast allen Betta sind beherrschbar, es fehlt aber offensichtlich an der Motivation.
Und wir können sicher sein, an der fehlt es dem dogmatischen Tierschutz nicht.
Gruß
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Beitragvon Peter Finke » 29.12.2010 - 15:23

Weil sich hier - nicht zuletzt auch durch Charlys Beitrag - eine wichtige Diskussion entwickelt hat, die aber den Rahmen dieses threads "Wo tauchen Paros im Zoohandel auf?" sprengt, habe ich soeben einen anderen thread unter dem Titel "Paros und aktuelle Tendenzen im Zoohandel" aufgemacht. Ich bitte alle, die das hier fortführen möchten, es dort zu tun und diesen thread hier wieder für aktuelle Nachrichten darüber, wo Paros im Zoohandel auftauchen, zu nutzen.
Damit das im neuen thread gut anläuft, habe ich die Texte der vier letzten Mails dort als Beginn hineinkopiert. Ich sehe es auch als Aufgabe eines Moderators an, rechtzeitig für ein bißchen Ordnung in den Paroforen zu suchen (wohlwissend, dass es freie Foren sind und man letztlich die Sache nicht steuern kann).
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Beitragvon Charlyroßmann » 30.12.2010 - 12:09

Genau so sehe ich das auch!
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Beitragvon Merlins » 31.12.2010 - 02:59

Hallo alle zusammen,

da ich unglücklicher Weise die Auslöserin dieser Diskussion bin, möchte ich mich nochmal für meinen Leichtsinn entschuldigen, aber gleichzeitig auch den Anbieter/ den Laden in Schutz nehmen. Es wäre nicht fair, wenn manche ihn jetzt als unseriös einstufen würden, denn das stimmt so wirklich nicht.

Ich habe die Nachricht hier gepostet nachdem ich extra gefragt habe und mir bestätigt wurde, dass die Ausschilderung richtig ist. In einem anderen Laden wäre ich weiterhin sehr mißtrauisch geblieben, aber ausgerechnet beid er Waterlelie habe ich bis jetzt NUR gute Erfahrungen gemacht. Im Gegensatz zu vielen anderen mir bekannten Läden, wo die Hälfte der Fische mit "Algenfresser" oder "Putzerfisch", egal ob Wels, Flossensauger oder sonstwas kennzeichnet sind, waren bei Waterlelie bis jetzt zu 99% die richtigen wissenschaftlichen Namen angegeben. Keine Ahnung was diesmal bei ihnen schief gelaufen ist. Denkbar wäre z.Bsp. dass zum Jahresende und zwischen den Feiertagen das erfahrene Personal (welches sie durchaus im Laden haben, genau so wie auch Neu- und Hilfsangestellte) auch mal frei hat und vielleicht weniger motiviert ist. Wer ist schon perfekt?
Am meisten weiss ich aber zu schätzen, dass man dort gesunde Fische in bester Kondition kaufen kann, selbst wenn es um etwas heiklere Arten geht. Alle Fische die ich bis jetzt dort gekauft habe, haben ohne einen einzigen Ausfall überlebt und sich ganz gut entwickelt, was mMn sehr sehr viel ausmacht und leider keine Selbstverständlichkeit ist.

MfG
Dana
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Beitragvon Peter Finke » 31.12.2010 - 08:04

Das Wahrscheinlichste ist, dass bereits auf dem Fischbeutel, den der Haendler vom Grosshaendler bekommen hat, das falsche Etikett klebte. Man muss sich klar machen, dass dort hunderte von Beuteln, in denen oft kleine, vor Schreck farblose Fische herumsausen, schnell verpackt werden muessen, denn Zeit ist Geld und lebende Ware erfordert Eile. Die Verpacker sind nicht die Experten. Auch dass der Irrtum bereits beim Exporteur begonnen hat, ist nicht auszuschließen.
Aber eine Entschuldigung ist nicht notwendig. Es gab seit langer Zeit nicht so eine lebhafte Diskussion hier. Dies zeigt, dass das Thema viele bewegt, zu Recht. Es ist also gut, dass es dazu gekommen ist. Die Materie ist ja auch nicht einfach. Wir alle geraten hier in Konflikte. Wie sie jeder/jede von uns fuer sich loest, zeigt sich darin, was er/sie dazu schreibt.
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