Offene Wunden, welche Behandlungen gibt es?

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Offene Wunden, welche Behandlungen gibt es?

Beitragvon aba » 31.01.2010 - 13:58

Hallo alle zusammen,

ich grüße euch herzlich.
Nun zu meiner Frage, mein Betta sp. satun (bzw. kühnei) Männchen hat mehrere offene Wunden am Körper. Die Farbe der Wunden ist weiss.
Ich habe dem Männchen schon eine Seemandelbaumblätter-Kur verpasst aber es gab danach keine Verbesserung oder Verkleinerung der Wunden.
Das Männchen schwamm eine Woche in Seemandelbaumblätter-Sude.
Ich weiß mir leider nicht mehr zu helfen, deswegen frage ich hier um Rat welche Behandlungsmöglichkeiten es noch gibt.
Auch wenn ich natürlich lieber natürliche Behandlungsmöglichkeiten vor ziehe, sind mir Medikamenten-Tipps ebenso erwünscht.
Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand helfen kann!

Schönen Sonntag noch..mfg Andy
aba
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Beitragvon Carmen » 31.01.2010 - 15:43

Hallo!

Woher stammen den die Wunden?

Seemandelbaumsud ist auch mein Mittel der ersten Wahl.
Aber überleg mal wie lange Wunden bei Dir brauchen. Bei einem Fisch ist nach einer Woche keine neue Schuppe über einer Fleischwunde gewachsen.

Gruß
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Beitragvon Charlyroßmann » 31.01.2010 - 18:19

Hallo, Andy!
Vergiß deine Seemandelbaumblätter, der Fisch wird nicht zu retten sein.
Im Gegensatz zu Carmens Meinung heilen richtige Wunden bei Fischen sehr schnell.
Das, was dein Fisch so zeigt, hat innere Ursachen.
Schon mal vom EUS gehört? Epizootic Ulcerative Syndrome, wenn ich mich richtig erinnere, früher fälschlich als Fischtuberkulose betrachtet.
Hat viele Ursachen, oft zu intensive Fütterung, zu hohe organische Belastung des Wassers(Seemandelblätter) oder sonst irgend ein Stress.
Wenn die ersten Geschwüre (nicht Geschwulste, das ist ein Unterschied) auftreten, ist der Fisch nicht mehr zu retten. Und das, was du beschreibst, sind wohl keine Wunden, sondern Geschwüre.
Charly
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offene Wunden

Beitragvon aba » 31.01.2010 - 20:20

Hallo,

danke ihr zwei, für eure Meinungen.
Ja woher kommen die Wunden (Geschwüre), wenn ich das wüsste, den von Bissen der anderen Bettas kann es nicht sein, da alle mit einander friedlich harmonieren und ich keine Zankereien beobachten konnte.

Und gibt es trotzdem ein "Mittel" gegen das Epizootic Ulcerative Syndrome?
Ja wie Geschwülste sehn sie nicht aus, also das wären für mich wenn aus dem Körper etwas austreten würde, ich kanns grad schlecht beschreiben.

Danke bis später...
aba
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Beitragvon Lambojaeger » 01.02.2010 - 09:08

Hi Andy,

ich seh das eigentlich genauso wie Charly und denke ebenso nicht an Wunden, sondern an offene Geschwüre. Da du aber offensichtlich nicht daran glaubst, was dein gutes Recht ist, könntest du es, um des Versuchs wegen, mit einer Salzzugabe von 3-5 Gramm /Liter Wasser versuchen. Entweder es passt nach ca drei bis vier Tagen wieder oder der Fisch ist, so hart es klingt, unrettbar oder tod. :(
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LG Thomas

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