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IGL-Forum • Thema anzeigen - Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Macropodus, Malpulutta, Pseudosphromenus

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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon inell » 26.07.2018 - 22:40

Hallo Klaus,

Cyanobakterien werden durch Störungen im Becken gefördert. Über Dich in Geduld und ändere nicht ständig etwas.


Ja, ich ändere nur alle paar Wochen etwas.

Mein HMF verstoffwechselt wahrscheinlich die Nährstoffe im Becken, so dass die starkzehrenden und schnellwachsenden Pflanzen kümmern und kaum wachsen. Daher Ersetzen dieser Pflanzen alle ca. 3 - 4 Wochen. Die Hammerschläge waren eine gute Gelegenheit, deshalb habe ich zugeschlagen.

Sinnvoll wäre es gewesen, nicht zwei Männchen in das Aquarium zu setzen.

Eigentlich hatte ich relativ viel recherchiert und dachte, mit zwei Paar auf 1,20 mit guter Struktur auf der sicheren Seite zu sein. Gut, aber die Situation hat sich entspannt, jeder der beiden hat sein Revier.

Das gezeigte (angesichts der vier Makropoden hoffentlich alte) Foto spricht Bände.

Seit Sonntag wird gefastet.

Der Oxydator ist zwar nur relativ klein (Oyxdator D), aber ich betreibe ihn mit der 6%igen Lösung und zwei Katalysator-Steinchen. Innerhalb von einer Woche ist er zu ca. 80 % leer.

Viele Grüße
Bettina
inell
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon inell » 26.07.2018 - 23:06

[attachment=1]Neue Algen_1 07.2018.jpg
[attachment=0]Neue Algen_2 7.2018.jpg
Hallo Rolf,

so, bin wieder von der Geschäftsreise zurück.

Zu den Wurzeln:
Eigentlich dachte ich, mit den Wurzeln zur Revierabgrenzung beizutragen. Sie stellen gute Sichtbarrieren dar, finde ich, und teilen das Becken in drei Teile. Außerdem hat die rechte Wurzel einige große Einkerbungen, die ebenfalls zusätzlichen Schutz bieten, denke ich zumindest. Hier kann man das vielleicht erkennen:
[attachment=2]Wurzeln - Probestellen 12.2017 .jpg


An das Herausfangen von Fischen habe ich offen gestanden überhaupt nicht gedacht. Etwas naiv vielleicht, aber ich bin davon ausgegangen, dass die Fische, einmal eingesetzt, im AQ bleiben und nicht herausgegangen werden müssen.

Die Cyans hatte ich übrigens sehr früh schon im Becken, habe ich vor wenigen Tagen festgestellt: Schon nach vier Wochen waren sie feststellbar, auch wenn es wenige waren und ich damals nicht wusste, dass es sich um Cyanos handelt. Aber es scheint so, als ob es gaaaanz langsam besser wird.

Sonnenschein bekommt das Becken am späten Nachmittag etwas ab, allerdings seit md. sechs Wochen nicht mehr, da die Rollläden ständig unten sind. Es steht über Eck zum Fenster, der kürzeste Abstand Fenster-AQ beträgt etwa 1m, die kurze Seite zum Fenster hin ist mit schwarzer Folie beklebt.

Zur Düngung:
Die Starkzehrer kümmern und wachsen nicht richtig, Wie eben schon geschrieben vermute ich, dass der HMF da mit schuld ist. Sie haben helle Blätter und zum Teil auch durchsichtige, matschige Blätter. Daher habe ich vor ca. vier Wochen wieder angefangen zu düngen. Erst nur AR Fe, vor zwei Wochen auch AR NPK.

Zu Magnesium wurde mir aufgrund des Ca:Mg-Verhältnisses im Leitungswasser geraten: 72:11 mg/l.

Der letzte WW war am Sonntag, den 22.7. In der Woche davor habe ich wie folgt gedüngt:
Testweise 10 ml AR NPK. NPK und Erhöhung 10 ml aufgrund der Wasserwerte der Vorwoche - vor dem WW: 10 ml NO3/l, wenig Kalium und kein Eisen. Ich habe die Tröpfchentests von Wasserpanscher.at. Der Fe S soll alles Eisen messen.

Die vor dem WW gemessenen Werte:
PH: 7,5
GH: 15
KH: 7
K: 7,5 mg/l
Fe: 0 mg/l
P: 0,6 mg/l
Mg: 30 mg/l
NO3: 10 - 20 mg/l - konnte ich nicht genauer einordnen.

Übrigens Wurzeln bringen auch Nährstoffe ins Becken.

Ja. Ich bürste die Wurzeln immer wieder ab, da auch auf den Wurzeln Cyanos sind. Auch das ist in den letzten Wochen besser geworden, so dass ich die Wurzeln bzw. die Bereiche, wo sich noch Cyans bilden, nur noch alle
paar Wochen abbürste. Dafür haben sich an den Wurzeln andere Algen gebildet, die ich nicht richtig einordnen kann. Sie sind rotbraun bis schwarz und bilden einen pelzigen Belag von ca. einem halben cm Höhe. Hier sind Bilder dazu, ich hoffe, man kann es erkennen:

[attachment=1]Neue Algen_1 07.2018.jpg

[attachment=0]Neue Algen_2 7.2018.jpg


Viele Grüße
Bettina
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon K. de Leuw » 27.07.2018 - 06:15

Hallo Bettina,

inell hat geschrieben:Mein HMF verstoffwechselt wahrscheinlich die Nährstoffe im Becken, so dass die starkzehrenden und schnellwachsenden Pflanzen kümmern und kaum wachsen.


Unsinn, es sei denn er wäre total veralgt oder dicht bepflanzt.

Eigentlich hatte ich relativ viel recherchiert und dachte, mit zwei Paar auf 1,20 mit guter Struktur auf der sicheren Seite zu sein.


... eigentlich ... mit guter Struktur ...

Gut, aber die Situation hat sich entspannt, jeder der beiden hat sein Revier.


Toi toi toi.

Gruß, Klaus
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon chidrup » 27.07.2018 - 07:40

Guten Morgen Bettina,

Ja. Ich bürste die Wurzeln immer wieder ab....

Holst Du sie dafür heraus?
Der pelzige Belag ist vermutlich der Beginn von Bartalgen. Sind auch nicht schön.

Zu Magnesium wurde mir aufgrund des Ca:Mg-Verhältnisses im Leitungswasser geraten: 72:11 mg/l.

Nur ein paar Verrückte beachten das Ca:Mg-Verhältnis!
Mg gehört zu den Härtebildnern und Härtet das Wasser unnötig auf.
Mein HMF verstoffwechselt wahrscheinlich die Nährstoffe im Becken....

Filter nehmen anfangs bestimmte Nährstoffe auf und geben sie später wieder ab. Der Skimmer wird wohl die meisten Nährstoffe abfangen.

Grundsätzlich: das Regeln der Nährstoffe und Messen erfordert viel Erfahrung, Zeit und Geld. Wird gerne von Aquascapern und Pflanzensammlern praktiziert.
Regelmäßiger Wasserwechsel und entspannte Pflege sind m.E. völlig ausreichend. Nicht alle Pflanzen wachsen von Beginn an gut. Cryptocoryne, Anubias Javafarn etc. lassen sich Zeit und müssen dann plötzlich stark reduziert werden. Lass es wachsen!

Schöne Grüße
Chidrup Rolf Welsch IGL 288
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon inell » 27.07.2018 - 20:09

Hallo Klaus,

wow, sind Rolf und du schnell!

Ich bin auf das Thema "Geringfilterung" gestoßen, da gibt es Aussagen, dass das bei einem HMF bei relativ geringem Besatz so sein könnte. Richtig beurteilen kann ich das aber nicht. Schön, wenn dem nicht so ist!

Momentan ist das Becken durch Pflanzen leider nicht genügend strukturiert. Aber das wird hoffentlich wieder. Tragen die Wurzeln deiner Ansicht nach nicht dazu bei, Struktur zu geben? Kann ich hier mit relativ einfachen Mitteln die Struktur schnell verbessern und Reviermarken setzen? Für Anregungen dazu wäre ich dankbar.

Danke für deine Hilfe!

Viele Grüße

Bettina
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon inell » 27.07.2018 - 20:36

Hallo Rolf,

nein, ich bürste die Wurzeln im Becken ab. Die sind relativ schwer und ich weiß nicht, ob ich insbesondere die rechte Wurzel wieder ins Becken bekäme ohne dass versehentlich ein Fisch dabei zerquetscht wird und auch noch die Pflanzen ringsum ziemlich geschädigt würden. Über den anschließenden großen WW hoffe ich, möglichst viele der Cyanos rauszubekommen.

Der Skimmer läuft nicht ständig sondern morgens und abends jeweils eine viertel Stunde auf der niedersten Stufe, das ist vollkommen ausreichend. Außerdem lasse ich ihn nach dem WW noch etwas laufen, um die kleinen Pflanzenreste an der Oberfläche, die ich mit dem Kescher nicht raus kriege, zu entfernen.

Was das Düngen angeht: darauf verzichte ich sehr gerne. Ich wollte ein einfach zu händelndes Aquarium mit einem einfachen Besatz, weil ich es als Anfänger einfach halten wollte.

Vor Kurzem habe ich mit dem Düngen wieder angefangen, weil die Pflanzen nicht gut aussahen. Wobei ich eben überlegt habe, worin das "nicht gut" genau bestand und kann es nicht mehr wirklich sagen.

Und nein, auch Bartalgen müssen nicht wirklich sein. Aber aus meiner momentanen Sicht heraus sind sie immer noch besser als Blaualgen.

Ich werde also das Düngen erst mal wieder einstellen und Abwarten.

Danke für die Tipps und auch für das Beruhigen und die Aussagen wegen des Knötchens bei meinem Marcropoden. Schon die Gewissheit, dass es nichts Infektiöses ist, erleichtert mich.

Viele Grüße

Bettina
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon nichtdoch » 28.07.2018 - 08:57

Hallo Rolf,

Nur ein paar Verrückte beachten das Ca:Mg-Verhältnis!
Mg gehört zu den Härtebildnern und Härtet das Wasser unnötig auf.

ich bin einer der paar verrückten und bei mir wachsen Pflanzen einschließlich wirklich schwieriger Arten gut. Der wirklich große Schritt dabei war ein Ca/Mg/K Verhältnis von 3/1/0,5-1.
In meinen Weich/Schwarzwasseraquarien dünge ich Makros mit CaNO3, MgNO3 und KNO3 mit einem selbstangerührten Dünger von dem ich wöchentlich 2ml auf 50l zugebe was rechnerisch N 5,48, Ca 0,96, Mg 0,4 und K 0,3 mg/l macht dabei erhöht sich die gH um 0,22dH. In dem Wasser vermehren sich bei mir unter Anderem Parosphromenus nagyi und Sphaerichthys osphromenoides. In den Schwarzwässern Südasiens ist meist sogar eine gH von 0,25 vorhanden. Ohne wäre das auch blöd, weil Ca/Mg essenziell für Fische und Pflanzen ist. Noch dazu beeinflusst beides den pH-wert nicht.
Mein Leitungswasser härte ich um 8mg/l mit Magnesiumnitrat und Bittersalz auf. Das erhöht die gH um 2dH dann sind das im Aquarium statt 9dH 11dH was den Fischen die ich in Leitungswasser halte vollkommend wurst ist. Nur die Pflanzen wachsen so sehr viel besser.
Das auf dem Foto links sind fast ausschließlich Borneo-Schwarzwasser Uferpflanzen die per Umwälzung des Aquarienwassers (von Paros, Schokoguramis und Betta imbellis bewohnt)bewässert werden, das rechts ist Leitungswasser mit zusätzlich mg. Anlage ist noch im Aufbau.

@Bettina,
ich rühr mir die Tage wieder Dünger an, ich meine wir haben das gleiche Leitungswasser und ich könnte dir einen halben Liter mitanrühren.

Gruß, helmut
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon K. de Leuw » 28.07.2018 - 10:00

Hallo Helmut,

nichtdoch hat geschrieben: Der wirklich große Schritt dabei war ein Ca/Mg/K Verhältnis von 3/1/0,5-1.
In meinen Weich/Schwarzwasseraquarien dünge ich Makros mit CaNO3, MgNO3 und KNO3 mit einem selbstangerührten Dünger von dem ich wöchentlich 2ml auf 50l zugebe was rechnerisch N 5,48, Ca 0,96, Mg 0,4 und K 0,3 mg/l macht dabei erhöht sich die gH um 0,22dH.


Somit hast Du rechnerisch ein Verhältnis Ca:Mg:K von 2,4:1:0,7, also zu wenig Calcium im Wasser, wenn ich mal davon ausgehe, dass Du keine anderen Calciumionenquellen hast. Oder berücksichtigst Du Calciumionen aus dem Kot der Fische?

In den Schwarzwässern Südasiens ist meist sogar eine gH von 0,25 vorhanden. Ohne wäre das auch blöd, weil Ca/Mg essenziell für Fische und Pflanzen ist.


Du gehst davon aus, dass die Mineralien nur aus dem Wasser und nicht aus der Nahrung aufgenommen werden?

inell hat geschrieben:Vor Kurzem habe ich mit dem Düngen wieder angefangen, weil die Pflanzen nicht gut aussahen. Wobei ich eben überlegt habe, worin das "nicht gut" genau bestand und kann es nicht mehr wirklich sagen.


Vor jeder Aktion sollte man abschätzen, ob sie nützen oder schaden könnte. Dazu sollte man zumindest versuchen, herauszufinden, ob kümmernde Pflanzen ihre Ursache haben
- in fehlenden Nährstoffen und wenn, dann welchen.
- in zu viel Nährstoffen.
- in Nährstoffen in der falschen Form (Flüssig- vs. Bodengrunddünger).
- in Fressfeinden.
- in zu wenig / zu viel oder falschem Licht.
- in ungeeignetem Bodengrund.
- in ungeeigneten Wasserparametern (Temperatur, Härte, pH-Wert).
- im Einsetzen emers gezogener Pflanzen, die dann erst ihre Blätter abstoßen und Unterwasserblätter bilden müssen.

Und nein, auch Bartalgen müssen nicht wirklich sein.


Nach meiner Erfahrung mögen die gezieltes Anspritzen mit Sprudelwasser (Fische fernhalten!) an mehreren Tagen hintereinander gar nicht. Alternativ könnte man auch mit Kohlendioxid düngen, was aber bei luftatmenden Fischen zu Unfällen führen kann.

Ich bin auf das Thema "Geringfilterung" gestoßen, da gibt es Aussagen, dass das bei einem HMF bei relativ geringem Besatz so sein könnte.


Bei der bisher von Dir gereichten Futtermenge würde ich nicht von geringem Besatz sprechen.

Tragen die Wurzeln deiner Ansicht nach nicht dazu bei, Struktur zu geben?


Ja.

Kann ich hier mit relativ einfachen Mitteln die Struktur schnell verbessern und Reviermarken setzen?


Schwierig. Das Einfachste wäre, eine Schieferplatte senkrecht einzustellen, die bis über die Oberfläche reicht, deren Sägekante bündig zur Rückwand ist und bis auf 2/3 der Tiefe zur Frontscheibe reicht. Sieht kacke aus, ist aber effektiv und leicht nachträglich zu machen. Ich würde es lassen, so lange das unterlegene Männchen sich in mindestens einem Drittel des Beckens frei bewegen kann.

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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon nichtdoch » 28.07.2018 - 10:02

Hallo nochmal,

Mein HMF verstoffwechselt wahrscheinlich die Nährstoffe im Becken....

verstoffwechseln ist ein wenig das falsche Wort aber Eisen verschwindet gerne zusammen Phosphat im Filter und idt dann nicht mehr für die Pflanzen verfügbar. Und speziell in ältern HMF kann Nitrat reduziert werden. Das passiert alles auch im Bodengrund, nur dort ist es dann noch für Pflanzen mit wurzeln verfügbar.


Grundsätzlich: das Regeln der Nährstoffe und Messen erfordert viel Erfahrung, Zeit und Geld. Wird gerne von Aquascapern und Pflanzensammlern praktiziert.

Da muß ich wiedersprechen. Ich messe praktisch nicht und dünge nach Berechnung mit dem Wasserwechsel. Das einzige was ich öfter mal messe ist die Leitfähigkeit. Bei allem anderen zeigen mir die Pflanzen ob das so taugt. Viel Geld gebe ich auch nicht aus.
Regelmäßiger Wasserwechsel und entspannte Pflege sind m.E. völlig ausreichend. Nicht alle Pflanzen wachsen von Beginn an gut. Cryptocoryne, Anubias Javafarn etc. lassen sich Zeit und müssen dann plötzlich stark reduziert werden. Lass es wachsen!

Da bin ich fast ganz bei dir. Nur wenn man eine offensichtlichen Mangel vorliegen hat, kann man ja dezent und gezielt düngen. Man kann auch z.B. mit ein paar Bucheblätter düngen. Düngen bedeutet nicht gleich Aquascape lichtbrett CO2 hochenergiebecken.

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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon nichtdoch » 28.07.2018 - 10:14

Hallo Klaus,

Ca/Mg muß nicht sklavisch 1 zu 3 sein, 1 zu 4 oder 1 zu 2 sind auch in Ordnung. Sehr wichtig ist aber daß K nicht größer als Mg ist. Daraus lässt sich dann ableiten, daß Pflanzen die nicht aus Schwarzwasser Unterwasserwüsten stammen eine gewisse gH brauchen um überhaupt an genug K und in deren Folge N und P zu kommen. Und Versuche bestätigen das.

ein wenig sperrig aber sehr interessannt:
[attachment=0]Bemerkungen zum Ca_Mg_K-Verhältnis.pdf


Du gehst davon aus, dass die Mineralien nur aus dem Wasser und nicht aus der Nahrung aufgenommen werden?

Mineralien werden sicher auch aus der Nahrung aufgenommen. Aber wie gesagt, im wasser ist auch was. Das hat Kaspar Horst so gemessen und meine vor Ort Messungen haben das gleiche gesagt.

Gruß, helmut
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon K. de Leuw » 28.07.2018 - 10:21

Hallo,

inell hat geschrieben:[attachment=1]Neue Algen_1 07.2018.jpg
[attachment=0]Neue Algen_2 7.2018.jpg


Weiße Algen? Eher Pilze, das Holz gammelt, würde ich sagen.

Eigentlich dachte ich, mit den Wurzeln zur Revierabgrenzung beizutragen. Sie stellen gute Sichtbarrieren dar, finde ich, und teilen das Becken in drei Teile.


Sicher, für bodenorientierte Fische wie Zwergbuntbarsche ...

Außerdem hat die rechte Wurzel einige große Einkerbungen, die ebenfalls zusätzlichen Schutz bieten, denke ich zumindest.


Sicher, für kleine Harnischwelse ...

Die Cyans hatte ich übrigens sehr früh schon im Becken, habe ich vor wenigen Tagen festgestellt: Schon nach vier Wochen waren sie feststellbar, auch wenn es wenige waren und ich damals nicht wusste, dass es sich um Cyanos handelt.


Die sind immer in jedem Becken.

Aber es scheint so, als ob es gaaaanz langsam besser wird.


Dann halte die Finger und Füße still solange die Fische sich normal verhalten, entferne nur gammelnde Blätter und wechsle maximal 20% des Wassers pro Woche.

Sie haben helle Blätter und zum Teil auch durchsichtige, matschige Blätter.


Welche Gattungen und wo stammen die Pflanzen her?

Wasserkelche reagieren manchmal missmutig aufs Umpflanzen oder bekommen spontan oder bei Veränderungen die Cryptocorynenkrankheit. Viele Pflanzen aus dem Handel müssen erst ihre Überwasserblätter gegen Unterwasserblätter austauschen. Auch eine Anpassung an andere Lichtverhältnisse kann den Tausch von Blättern erforderlich machen. Auch Hitze kann zu sterbenden Blättern führen.

Der Fe S soll alles Eisen messen.


Wie alles? Eisen kann als dreiwertiges, für die Pflanzen nicht verfügbares Ion vorliegen. Das zu messen bringt gar nichts. Im Dünger ist das zweiwertige Ion, dass durch sogenannte Chelatbildner stabilisiert wird, weil es sonst umgehend zu dreiwertigem oxidiert würde.

Die vor dem WW gemessenen Werte:


Zu wenige Eisen, wobei viele Pflanzen das auch dem Bodengrund entnehmen können, so dass es gar nicht im Wasser auftauchen muss.

Ich bürste die Wurzeln immer wieder ab, da auch auf den Wurzeln Cyanos sind. Auch das ist in den letzten Wochen besser geworden, so dass ich die Wurzeln bzw. die Bereiche, wo sich noch Cyans bilden, nur noch alle paar Wochen abbürste.


Mit der Bürste verbesserst Du die Oberfläche im Sinne der Cyanobakterien und anderer Organismen, die die Oberfläche des Holzes angreifen. Ich würde nur absaugen.

Dafür haben sich an den Wurzeln andere Algen gebildet, die ich nicht richtig einordnen kann. Sie sind rotbraun bis schwarz und bilden einen pelzigen Belag von ca. einem halben cm Höhe.


Bartalgen.

Hallo Helmut,

nichtdoch hat geschrieben:verstoffwechseln ist ein wenig das falsche Wort aber Eisen verschwindet gerne zusammen Phosphat im Filter und idt dann nicht mehr für die Pflanzen verfügbar. Und speziell in ältern HMF kann Nitrat reduziert werden.


Das gilt im Prinzip auch für Eisen.

Nur wenn man eine offensichtlichen Mangel vorliegen hat, kann man ja dezent und gezielt düngen. Man kann auch z.B. mit ein paar Bucheblätter düngen.


Zustimmung. Oder mit Lehm- oder Tonkügelchen, die man direkt neben die Pflanzenwurzeln steckt.
Ca/Mg muß nicht sklavisch 1 zu 3 sein, 1 zu 4 oder 1 zu 2 sind auch in Ordnung.


Ich wollte nur auf den Widerspruch in deinem Beitrag hinweisen.

Mineralien werden sicher auch aus der Nahrung aufgenommen. Aber wie gesagt, im wasser ist auch was. Das hat Kaspar Horst so gemessen und meine vor Ort Messungen haben das gleiche gesagt.


Habe ich nicht bestritten, Du hattest es nur so dargestellt, als wäre der Gehalt des Wassers essentiell für die Fische.

Gruß, Klaus
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon nichtdoch » 28.07.2018 - 14:22

Hallo Klaus,

ich hatte von Gewässern in Natur geschrieben, in denen sich das für Pflanzen und Fische essenzielle Ca/Mg findet. Für die Pflanzen, um die es in meinem Beitrag ja hauptsächlich geht, muß Ca/Mg im Wasser oder Substrat sein. Und da es sich um wasserlösliche Stoffe handelt finden sie sich dort auch gezwungenermaßen wieder. Und wenn ich mir die Nahrung von z.B.Parosphromenus ansehe muß diese ja auch das essenzielle Ca/Mg irgendwo herbekommen. Das können z.B. Blätter sein die ins Wasser fallen, viel davon kommt per Meeresgischt-Wolken-Regen dorthin. Auf jeden Fall ist es im Wasser und muß auch dort sein weil sonst keine Fische und Pflanzen. Im Aquarium kann das natürlich über das Futter kommen ohne daß sich im Wasser gH nachweisen lässt aber jetzt kommts: Bei mir haben sich mehr weibliche Barbus hulstaerti Nachzuchten mit gH als ohne entwickelt. Und ich denke, daß die gH in der pH 4-6 Aquaristik viel zu wenig Beachtung findet. Und noch mal: In sauren Fischbiotopen findet sich trotzdem gH.

nichtdoch hat geschrieben:
verstoffwechseln ist ein wenig das falsche Wort aber Eisen verschwindet gerne zusammen Phosphat im Filter und idt dann nicht mehr für die Pflanzen verfügbar. Und speziell in ältern HMF kann Nitrat reduziert werden.



Das gilt im Prinzip auch für Eisen.

habe ich ja auch so geschrieben

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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon chidrup » 29.07.2018 - 08:35

Hallo Helmut, Hallo Klaus,

eure Beiträge mögen ja für erfahrene Aquarianer recht interessant sein, für Anfänger finde ich sie jedoch wenig hilfreich!

Bettina schrieb:
Ich wollte ein einfach zu händelndes Aquarium mit einem einfachen Besatz, weil ich es als Anfänger einfach halten wollte.


Makropoden und Kardinalfische sind sehr einfach zu pflegen.

Helmut schrieb:
Da muß ich wiedersprechen. Ich messe praktisch nicht und dünge nach Berechnung mit dem Wasserwechsel. Das einzige was ich öfter mal messe ist die Leitfähigkeit. Bei allem anderen zeigen mir die Pflanzen ob das so taugt. Viel Geld gebe ich auch nicht aus.


Wieviel hast Du früher gemessen, bis du die Erfahrung hattest, dass die Pflanzen dir anzeigen was sie brauchen?

Ich messe praktisch nicht


Deine Ausführungen beinhalten ständig messen! Du fährst sogar nach Asien um zu messen!

@ Bettina natürlich kannst Du mit dem Wasserwechsel eine abgestimmte Menge einer Düngerlösung hinzufügen. Nur das Herumprobieren würde ich sein lassen. Schaffe deinem Aquarium stabile Grundbedingungen und es wird gelingen.

Schönen Sonntag
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon K. de Leuw » 29.07.2018 - 08:42

Hallo Rolf,

chidrup hat geschrieben:Hallo Klaus,

eure Beiträge mögen ja für erfahrene Aquarianer recht interessant sein, für Anfänger finde ich sie jedoch wenig hilfreich!


Aha, alle meine Beiträge?

Nur das Herumprobieren würde ich sein lassen.


Und deshalb wiederholst Du den zentralen meiner nicht hilfreichen Tipps?

Gruß, Klaus
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon inell » 29.07.2018 - 11:26

Hallo Helmut,

hast du auch Landeswasser? Danke, dann würde ich das Angebot gerne annehmen!

Viele Grüße

Bettina
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