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IGL-Forum • Thema anzeigen - Regenwasser Nutzung

Regenwasser Nutzung

Fragen und Anregungen zum Thema Technik

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Re: Regenwasser Nutzung

Beitragvon JörgHB » 24.09.2018 - 16:07

Heute nachmittag bei einsetzendem Regen lag der gemessene Wert bei 72µS- nach ca. 15 Minuten starkem Schauer bei 45µS.
Im Gegensatz zur Probe von heute morgen enthielt das Regenwasser zu jeder Zeit sehr viele dunkle Schwebstoffbrocken. Unterm Mikroskop waren u.a. Sand und chlorophyllhaltige Pflanzenteile zu sehen- für mehr reichen meine Kenntnisse da nicht. Das Zeugs kommt nicht von meinem Dach- das ist blitzblank.
Bei dem hohen Wert von heute morgen gehe jetzt aber eher von Natriumchlorid aus, da es heute Nacht stark aus Nordwest geweht hat und die Nordsee nicht weit weg ist. Beim Michael Schlüter kann man lesen, daß es durch die salz-aerosole Meeresluft für Leitwerte von >400µS gereicht hat.[url]http://www.weichwasserfische.de/regenwasser.htm[/url]
Blöd ist halt, daß man scheinbar den Regen ersteinmal Testen sollte, bevor man ihn bunkert. Ist wohl ein echtes "Naturprodukt" von stark schwankender Qualität. Damit komme ich nach diesem trockenen Sommer nun letztendlich zu einen ähnlichen Resume wie der Herr Schlüter.
Sollte ich im Winter lange Weile bekommen, baue ich ein Leitwert geregeltes elektrisches T-Ventil... :???:


Gruß Jörg
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Re: Regenwasser Nutzung

Beitragvon nichtdoch » 24.09.2018 - 18:22

Hallo,

Bei dem hohen Wert von heute morgen gehe jetzt aber eher von Natriumchlorid aus, da es heute Nacht stark aus Nordwest geweht hat und die Nordsee nicht weit weg ist. Beim Michael Schlüter kann man lesen, daß es durch die salz-aerosole Meeresluft für Leitwerte von >400µS gereicht hat.http://www.weichwasserfische.de/regenwasser.htm
Blöd ist halt, daß man scheinbar den Regen ersteinmal Testen sollte, bevor man ihn bunkert. Ist wohl ein echtes "Naturprodukt" von stark schwankender Qualität. Damit komme ich nach diesem trockenen Sommer nun letztendlich zu einen ähnlichen Resume wie der Herr Schlüter.
Sollte ich im Winter lange Weile bekommen, baue ich ein Leitwert geregeltes elektrisches T-Ventil... :???:

Diese Meergischtaerosole werden z.B. im binnenland Borneo nachgewiesen und sind für das gedeihen von Tieren und Pflanzen dort mit verantwortlich. Da kommt wohl nicht nur Kochsalz mit. Im Aquarium lässt sich das kaum nachmachen aber ich beneide dich doch um dein Regenwasser das so eine Bandbreite hat. Solange kaum Hydrogencarbonat dabei ist und sich die Leitfähigkeit aus Meerwasser rekrutiert hätte ich bei 400µS/cm keine Bedenken und würde mich über die sonstigen Spurenelemente freuen.

Gruß, helmut
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Re: Regenwasser Nutzung

Beitragvon chidrup » 25.09.2018 - 07:52

Hallo Jörg,

deine technische Genauigkeit finde ich übertrieben! Natur ist stets variabel und deshalb lebendig.

Schöne Grüße
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Re: Regenwasser Nutzung

Beitragvon Lilith Winter » 27.09.2018 - 10:24

Hallo,

ich mache da auch keinen Film von. Aus der Tonne ab ins Becken, selbst grünes Wasser funktioniert problemlos. Der HMF kriegt das in zwei bis drei Tagen klar.

Gruß
Michaela
Meine Todesursache wird wahrscheinlich Sarkasmus im falschen Moment sein.
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Re: Regenwasser Nutzung

Beitragvon JörgHB » 27.09.2018 - 19:21

Danke mal für's Feedback !- darum schreibe ich das hier nieder. Und weil's mir komplett an Erfahrung fehlt...
Meinen Tieren geht's übrigens derzeit allen gut und ich bekomme ganz langsam etwas mehr Gefühl für die Sache/Aquaristik.
Es hatte bei uns seit Entstehung der Auffanganlage bis heute ganze 3x relevant geregnet, so daß mich o.g. Meßwertausreißer sofort beunruhigt haben ( so wie Brandgeruch und starker Nebel aus 100km Entfernung an einem Abend ein paar Tage vorher).
Werd' aber sporadisch weiter berichten, wenn ich wieder kurz vor ner Herzatacke stehe :zwinker:

Ich habe den Tank vor drei Tagen ausgespült und im Bereich des Auslasses gibt es auch etwas Grünalgenbildung im Inneren. Das hat den Kameraden in den Glaskäfigen übers Jahr aber wohl auch nicht schlecht getan.

Danke + Gruß, Jörg
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Re: Regenwasser Nutzung

Beitragvon AndreasHB » 28.09.2018 - 19:48

Moin Joerg,

ich finde Deine Genauigkeit weder technisch noch sonstwie uebertrieben und Deine Anlage inspirierend (uebrigens Deine Abdeckungs- bzw. Beleuchtungsloesung ebenso).

Ich setze Regenwasser nur da ein wo es unbedingt noetig ist bzw. ich mit meinem Leitungswasser nicht weiterkomme. Ich benutze Regenwasser nur nach 48stuendiger Aktivkohlefilterung und lasse es noch ein bissel abstehen. Es sollte schon ca. eine halbe Stunde geregnet haben bevor es gesammelt wird - dann ist das Regenwasser sauberer.

Bei einer Leitfaehigkeit von 400µS/cm wuerde ich es sein lassen - da kann ich ebensogut das Leittungswasser nehmen (nach den SWB-Angaben von 2018 liegt sie in meinem Versorgungsbereich bei 315µS/cm, die dKH bei 4,6), schliesslich benutze ich Regenwasser ja wg. der geringen Leitfaehigkeit und der kaum vorhandenen dKH.

Die SWB-Trinkwasseranalyse habe ich vor einigen Jahren mit meinem Leitungswasser verglichen, indem ich mein Leitungswasser wie es aus der Leitung kommt, gemessen habe (dKH mehrmals und immer mal wieder, Leitfaehigkeit nur 1x im Laden). Ich war ein wenig skeptisch ob das auch so aus der Leitung kommt wie es in der Trinkwasseranalyse angegeben wird, da ich ja zum einen am Rande des Versorgungsbereiches 2 und zum anderen so ziemlich am end of pipe sitze. Die dKH lag dabei max 0,3 Grad hoeher und die Leitfaehigkeit um irgendwas mit 20µS/cm hoeher als in der Trinkwasseranalyse angegeben - die Abweichungen fand ich geringfuegig bis egal und messe seitdem nur noch selten die dKH, ich gehe aber davon aus, dass die Abweichungen konstant sind.

Wie sich das in Deinem Versorgungsbereich verhaelt, muesstest Du selber ermitteln.

Wenn ich das Regenwasser wie beschrieben verwende, messe ich pH und dKH, aber auch nur je nach Bedarf (z.B. bei Torfkanonennutzung und RW-LW-Mix). Bei meinem abgestandenen Leitungswasser (Regentonne im Garten) kontrolliere ich nur die Temperatur, da ich gut 70% woechentlich wechsele sind mir die genauen Wasserwerte egal. Benutze ich meine Torfkanone, messe ich aber auch mal Nitrit/Ammonium, Nitrat und Phosphat, insbesondere dann wenn ich eine neue Torfpackung anbreche oder ich den Torf laenger nicht benutzt habe.

Bei Deinen imbellis und smaragdina muesstest Du mit dem Leitungswasser hinkommen, bei Deinem Paroprojekt wohl kaum - da wuerde ich auch sehr genau sein und Regenwasser wie nach dem Moorbrand in Meppen verwerfen, Als der Wind an einem der Brandtage guenstig stand, kam ich von der Arbeit und habe gedacht es brennt irgendwo bei uns im Stadteil als ich aus dem Zug kam.

Falls ich jemals neue Sonden fur mein Hanna Combo kaufe, wuerde ich es aber auch wieder benutzen. :grins:

Das haendelt aber auch alles jeder nach seinem Gusto und eigenen Erfahrungen, die aber eben manchmal auch dazu fuehren koennen, dass man pfuschig wird.

Andreas
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Re: Regenwasser Nutzung

Beitragvon JörgHB » 30.09.2018 - 15:34

Solang ich zukünftig nicht messen kann, was für den Leitwert von über 50µS verantwortlich ist, kommt das Wasser nicht ins Becken.
Herr B. aus HH hat auf der Tagung gesagt, dass sein Paro-Regenwasser seit Jahren bei max. ca. 50µS liegt. Er lebt in ähnlicher Entfernung wie ich von der Küste.
Bevor es bei ihm in die Becken kommt, drückt er neben dem PH auch den Leitwert auf max. 12µS- mittels Torfkanone.
Die Wahrscheinlichkeit, daß meine gemessenen >100µS anstatt auf Gischtaerosolen auf dem Moorbrand in Meppen beruhen, bleibt bei solch einer Extremsituation leider bestehen. Ich werde zum Sammeln weiterer Erfahrungen das Brandende abwarten und weiter messen .

Recherchierte Tatsache am Rande:

Die veröffentlichen Trinkwasserwerte in Bremen beruhen auf Messungen mit einjähriger Frequenz.

Die Messwerte werden vom Wasserversorger ermittelt und ebenso der bestellten Kontrollbehörde- dem Bremer Gesundheitsamt- zur Verfügung gestellt. Originalaussage vom privatisiertem Wasserversorger "Hansewasser": " Das Gesundheitsamt als Kontrollorgan hat gar nicht die technischen Mittel sowie Fachkompetenz für derlei Überwachung ".
Ich habe letztes Jahr mit der offiziell zuständigen Dame beim Bremer Gesundheitsamt gesprochen- die Frau hat von Chemie soviel Ahnung wie ein Schwein vom Seiltanzen. Die kann ein Element nicht von einer Stoffverbindung unterscheiden.

Im Gegensatz dazu stieß ich bei Hansewasser allerdings sehr schnell auf einen sehr freundlich aufgeschlossenen und hochkompetenten Mitarbeiter, der seinerzeit die Trinkwassergewinnungsanlage in HB-Nord mit erbaut hat. Solchen Typen haben wir es zu verdanken, daß wir (noch) 1a Wasser aus der Leitung bekommen. Wobei die Jungs bei den neuzeitlichen Problemen ( z.B. Medikamenteneinleitung) z.T. auch schon auf dem Schlauch stehen.

VG Jörg
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Re: Regenwasser Nutzung

Beitragvon AndreasHB » 30.09.2018 - 23:21

Moin,

JörgHB hat geschrieben:
Recherchierte Tatsache am Rande:

Die veröffentlichen Trinkwasserwerte in Bremen beruhen auf Messungen mit einjähriger Frequenz.

Die Messwerte werden vom Wasserversorger ermittelt und ebenso der bestellten Kontrollbehörde- dem Bremer Gesundheitsamt- zur Verfügung gestellt. Originalaussage vom privatisiertem Wasserversorger "Hansewasser": " Das Gesundheitsamt als Kontrollorgan hat gar nicht die technischen Mittel sowie Fachkompetenz für derlei Überwachung ".


ja, das ist mir auch bekannt, aendert aber nichts an den geringfuegigen Abweichungen der fuer mich relevanten Werte.

Andreas
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Re: Regenwasser Nutzung

Beitragvon JörgHB » 01.10.2018 - 21:20

Heute Wind straight aus NNW, direkt von der Nordsee, und Leitwert 15µS....!!
War wohl doch eher der Moorbrand im Wasser.
JörgHB
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